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Häufige Fragen.

Die zweite Welle Fragen, die eine vorsichtige Person stellt. Wenn deine Frage hier nicht steht: schreib uns. Es geht direkt zu einer Person, nicht in ein Postfach.

§XII · Häufige Fragen

Die zweite Welle Fragen, die eine vorsichtige Person stellt.

Wenn deine Frage hier nicht steht: schreib uns. Es geht direkt zu einer Person, nicht in ein Postfach.

Was passiert, wenn ihr keine Diagnose findet?+
Das kommt vor. Manche Fälle bleiben ungelöst — vielleicht, weil die medizinische Forschung noch keine Antwort hat, vielleicht, weil mehr Zeit gebraucht würde, als der Prozess realistisch leisten kann. Wenn wir keine fundierte Diagnose ermöglichen können, hast du trotzdem etwas: eine vollständig strukturierte Patientenakte, eine vollständige Recherche zum Stand der Wissenschaft auf deinen Fall, und ein klares Bild davon, was geprüft wurde und was offenbleibt. Das ist mehr als der Standardweg dir geben würde.
Bekomme ich am Ende eine Diagnose von euch?+
Nein. Diagnose stellt immer ein:e Ärzt:in. Wir bereiten alles so vor, dass dein:e Ärzt:in fundiert entscheiden kann.
Was, wenn meine Ärzt:innen nicht mitspielen?+
Das einseitige Termin-Briefing ist so gebaut, dass es null Mehraufwand bedeutet — eine Seite Fakten zu dir, eine Seite Forschungsstand, eine konkrete Frage. Viele Ärzt:innen reagieren auf das Format positiv, weil es ihnen Zeit spart. Es gibt aber Ärzt:innen, die mit externer Vorbereitung nicht arbeiten wollen. Wenn das so ist, suchen wir gemeinsam eine andere Tür.
Kann ich jederzeit abbrechen?+
Ja, jederzeit. Daten lassen sich auf Wunsch löschen.
Habt ihr schon erfolgreiche Fälle?+
Ja, einen — den eigenen Fall, den wir in §IV.b erzählen. Das ist ein erstes Beispiel, kein statistischer Beweis. Die Validierung an weiteren Fällen ist genau das, was wir in der Alpha tun.
Wie habt ihr die Methode vor echten Patient:innen validiert?+
An simulierten Fällen aus Medizinstudium-Unterlagen. Das ist nicht das gleiche wie reale Patient:innen, aber es ist der Schritt vor der Alpha. Wir wissen, dass die echte Welt komplexer ist als ein Lehrbuch-Fall. Genau deshalb gibt's die Alpha.
Wie finanziert sich das? Wer steht dahinter?+
Aus Eigenmitteln. Keine Investor:innen. Die Alpha ist kostenlos, weil wir Tester:innen brauchen, nicht Umsatz. Wer dahinter steht: zwei Personen mit über zehn Jahren Erfahrung in komplexen Datensystemen — siehe §XI.
Warum jetzt kostenlos, später kostenpflichtig?+
In der Alpha leisten wir ungewöhnlich viel pro Patient:in — vor allem die persönliche Begleitung durch eine:n Data Scientist. Das ist in dieser Form nicht skalierbar. Spätere Phasen werden notwendigerweise stärker automatisiert sein und kostenpflichtig.
Wer haftet, wenn etwas schiefläuft?+
Wir diagnostizieren und behandeln nicht. Die ärztliche Verantwortung bleibt bei deinen Ärzt:innen. Wir sind ein Vorbereitungs- und Recherchewerkzeug.
Wie unterscheidet ihr euch von einer Symptom-Checker-App?+
Kategorie-Unterschied. Symptom-Checker geben einen schnellen Tipp aus einer kleinen Frageliste. Wir machen pro Recherchezyklus rund eine Woche Tiefenarbeit mit zehntausenden Studien. Wochen statt Sekunden.
Was, wenn ich zwischendurch keine Energie habe?+
Pausen sind erwartet, nicht Versagen. Der Prozess ist resumierbar. Wenn wir Information von dir brauchen, pausiert dieser Teil, bis du wieder antwortest. Der Rest läuft weiter.
Ist das eine medizinische Diagnose-Software?+
Nein. Das ist eine wichtige juristische Unterscheidung. Wir sind ein Werkzeug für Recherche und Termin-Vorbereitung, kein Medizinprodukt im regulatorischen Sinn.
Was passiert mit meinen Daten, wenn es DxApp in zwei Jahren nicht mehr gibt?+
Du kannst jederzeit eine Vollkopie exportieren. Bei Programmende geben wir dir deine Daten und löschen unsere Kopien.
Bekomme ich auch alternative Medizin empfohlen?+
Nein. Wir arbeiten ausschließlich mit wissenschaftlich belegter Medizin. Studien, die noch laufen, kennzeichnen wir als vorläufig.
Bin ich bei euch versichert?+
Nein, das ist eine Frage deiner Krankenkasse — wir berühren das nicht. Du behältst deine reguläre Versorgung bei deinen eigenen Ärzt:innen.